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Sternanis

Sternanis gilt für viele als das Weihnachtsgewürz schlechthin. Kein Wunder, denn das Gewürz findet sich in Lebkuchen, Glühwein und vielen weiteren winterlichen Leckereien. Deshalb darf Sternanis auch als Zutat in Wintertee und Weihnachtstee auf keinen Fall fehlen. Aber nicht nur in der weihnachtlichen Küche hat Sternanis seinen festen Platz. Er ist ebenfalls eine traditionelle Zutat in Chai Tee und sorgt dort für eine würzige Wärme.

Auch wenn Sternanis heutzutage fest in der europäischen Küche verankert ist, so liegt sein Ursprung doch auf dem asiatischen Kontinent. Tatsächlich lässt sich die Nutzung des Gewürzes schon im alten China vor knapp 3.000 Jahren nachweisen. Es sollte allerdings noch bis zum Ende des 16. Jahrhunderts dauern, bis es der Sternanis auch endlich in unsere Breitengrade schaffte. Ein englischer Entdecker hatte das Gewürz bei seiner Rückkehr von den Philippinen im Gepäck.

Sternanis hat übrigens nichts mit dem „klassischen“ Anis, wie er beispielsweise in Anis-Fenchel-Kümmel Tee verwendet wird, gemeinsam. Tatsächlich handelt es sich dabei um zwei vollkommen verschiedene Pflanzenarten. Dass beide Gewürze einen ähnlichen Namen tragen, liegt daran, dass beide über ein würzig-süßes und leicht an Lakritz erinnerndes Aroma verfügen.

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