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China

China ist die Wiege allen Tees. Laut der chinesischen Mythologie soll das Getränk bereits um 2700 v. Chr. entdeckt worden sein, als ein paar wilde Teeblätter in den Wasserkessel des Kaisers Shennong fielen. Wie viel Wahrheit in dieser Geschichte steckt, lässt sich leider nicht sagen. Die ersten historischen Überlieferungen von Tee lassen sich allerdings bereits ins Jahr 1066 v. Chr. datieren.

Tee wurde in China zunächst hauptsächlich von buddhistischen Mönchen angebaut und getrunken. Später entdeckte aber auch die adelige Oberschicht das Getränk für sich. Lange Zeit war Tee auch nur diesen beiden Gruppen vorbehalten. Erst viele Jahrhunderte später wurde das Getränk auch für die einfache Bevölkerung zugänglich.

Der Tee, der im alten China getrunken wurde, hatte zunächst nur wenige Gemeinsamkeiten mit dem Tee, wie wir ihn heute kennen. Zunächst wurden die Teeblätter gedämpft und dann zusammen mit Gewürzen, Obstschalen oder Kräutern zu Ziegeln gepresst. Später wurden die Teeblätter dann zu einem feinen Pulver gemahlen, das so ähnlich wie Matcha zubereitet wurde. Typischer grüner Tee, wie er noch heute getrunken wird, gibt es tatsächlich erst seit dem 14. Jahrhundert. Schwarzer Tee und Oolong Tee wurden in China erst mehrere Jahrhunderte später geläufig. China ist auch heute noch das wichtigste und größte Anbaugebiet für Tee überhaupt.

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